Kanada

Vancouver, Sidney, Powell River - Ein Naturerlebnis!

Endlose Wälder, tiefe Fjorde und schneebedeckte Berge liegen vor der Tür der Millionenstadt Vancouver.
Das Revier bietet unberührte Naturschönheiten an. Fischotter spielen ungestört am Ufer,
Weißkopfadler ziehen auf der Jagd nach Lachs beständig ihre Kreise und mit etwas Glück kommt ein
Seehund zum Boot geschwommen oder man kann die Rückenflosse eines Orcas sichten.

Die besten Segelmonate sind August und September, wobei im August der meiste Betrieb herrscht.
Mit zahlreichen Inseln und Buchten findet man in den Gewässern zwischen dem gebirgigen Vancouver Island
und dem Festland von British Columbia immer stille Ankerplätze.

Auch Liegeplätze in Marinas, wo man sich gut versorgen kann, sind ausreichend vorhanden.
Die spezifischen Schönheiten Kanadas erfährt man jedoch nur beim Ankern. Allerdings wird man mit dem typischen
Problem des Reviers konfrontiert. Die Ufer fallen steil ab, der Untergrund besteht meist aus purem Fels
und Wassertiefen von 15 bis 20 Metern sind die Regel, Sand oder anderer gut haltender Grund die große Ausnahme.

Wegen Tidenhub von 3 bis 4 Meter und Strom müssen die einzelnen Etappen sorgfältig geplant werden.
Das gilt vor allem, wenn „Rapids" und „Narrows" und besonders enge Passagen zwischen den Inseln oder
in Fjordeinfahrten im Weg liegen. Wenn sich die Wassermassen mit der Tide durch die in der Seekarte markierten
Engstellen zwängen, entstehen bis zu 14 Knoten Strom. Nur bei „slack water", Stauwasser, ist die Durchfahrt möglich.
Die Zeiten werden mit dem Tidenkalender errechnet. Die Charterfirma wird das vor dem Törn erklären.

Aufgrund des Binnenmeercharakters baut sich kein hoher Seegang auf, mehr als ein Meter Wellenhöhe
kommt nur sporadisch vor. Dafür sind die Wellen kurz und steil, besonders wo Wind und Strom
gegeneinander stehen, bildet sich unruhiges, kabbeliges Wasser.

Die Windverhältnisse sind unterschiedlich. Im Sommer ist ein Starkwind selten, jedoch kann man
Wind erleben von 5 bis 6 Beaufort. An sonnigen Tagen bläst manchmal nur stundenweise
eine leichte Brise, die Abende kennzeichnen Flauten.